Markt Berolzheim evangelisch

Altmühlsee in Flammen 2011

 
Hallo und herzlich willkommen auf den neuen Webseiten der Kirchengemeinden St. Maria und St. Michael von Markt Berolzheim

 

Seit 1. April 2011 sind nun alle Kirchengemeinden unseres Dekanates mit eigenen Webseiten im Internet vertreten. Dekan Popp gab letztes Jahr dazu den Anstoß, eine Arbeitsgruppe um den frisch berufenen Internetbeauftragten des Dekanates stellte ein Grobkonzept auf und suchte für die Umsetzung nach Partnerfirmen.
Alle Webseiten der Gemeinden basieren nun auf der gleichen Software, weisen deutliche Gemeinsamkeiten auf aber haben jeweils auch einen individuellen Hauch.

Somit ist nun zwar alles Neu, wie ich als Webmaster finde allerdings bei weitem nicht alles besser - aber bei 21 Gemeinden muss man sich eben gegenseitig arrangieren.
Die einst beliebte Rubrik "Aktuelles" habe ich so leider zwischenzeitlich wieder streichen müssen, der zeitliche Aufwand für die Pflege dieser Seiten stieg mit der neuen Software nämlich leider um das vier- bis fünffache und ist damit aus meiner Sicht nicht mehr zu rechtfertigen.

Dennoch viel Vergnügen - auf der virtuellen Homepage, aber auch im tatsächlichen Gemeindeleben.

 

 

 

 

Veranstaltungstipps:

 

„Heut´ ist mein Tag – den Tagen mehr Leben geben“

!!! Herzliche Einladung zum Dekanatsfrauentag 2012 !!!

30. Januar 2012  im Kulturzentrum Karmeliterkirche Weißenburg

9.00 bis 10.30 Uhr
„Heut´ ist mein Tag – den Tagen mehr Leben geben“ – Einstimmung mit Referentin: Pfarrerin Ulrike Fischer (Heilsbronn)
Jeder Tag ist ein Geschenk Gottes. Aber wie kann ich meinen Alltag als guten Teil meines Lebens an mich wahrnehmen? Wie verschaffe ich mir die notwendigen Pausen und Freiräume? Und was tut mir selber gut und gibt meinen Tagen mehr Leben?
Mit diesen und anderen Fragen und vor allem mit Ermutigung wollen wir diesen Lebenstag in Weißenburg gemeinsam verbringen.

10.30 bis 12.00 Uhr 
Verschiedenen Gruppenangebote und Workshops zur Vertiefung des Themas.

12.15 Uhr    Mittagspause
14.00 Uhr    Festlicher Gottesdienst zum Abschluss

Sie können auch gerne nur den Vormittag oder nur den Gottesdienst besuchen!
Wir freuen uns auf diesen besonderen Tag mit Ihnen!
 

 

 Christian Keimann- Dichter, Pfarrer und Pädagoge

Am 13. Januar 2012 ist es 350 Jahre her, dass Christian Keimann in Zittau gestorben ist. Es kommt selten vor, daß so viele Begabungen, wie er sie hatte, in einer Person vereinigt sind. Die Fächer Religion, Mathematik und Latein unterrichtete er als Rektor und Konrektor des Zittauer Gymnasiums mit besonderer Freude. Es war ihm nicht in die Wiege gelegt, daß er einmal ein großer Lobsänger der Kirche werden sollte. Sein Vater wurde als evangelisch-lutherischer Pfarrer von Böhmen nach Sachsen vertrieben. 1631 war er an der Pest gestorben. Nachdem der Sohn an der Schule in Zittau eine Anstellung gefunden hatte, reformierte er den Unterricht und schrieb Lehrbücher, die u. A. die Didaktik der Arithmetik und Geometrie betrafen. Es soll ja auch heute Personen geben, bei denen Glaubensfreude und mathematische Begabung miteinander verbunden sind.

Für seine Schüler schrieb er mehrere Schauspiele. In einem dieser Dramen „Der neugeborene Jesus, den Hirten und Weisen offenbart“ kommt sein Weihnachtslied „Freuet euch, ihr Christen alle“(EG 34) vor. In ihm brachte er im Jahre 1646 seine Sehnsucht nach einem Ende des dreißigjährigen Krieges zum Ausdruck. 1651 wurde ihm der kaiserliche Dichterlorbeer verliehen. Andreas Hammerschmidt; Organist an der St. Johanniskirche in Zittau, vertonte viele seiner Lieder. 1655 gab er eine Sammlung von Merksätzen aus den Evangelien für seine Schüler heraus, in der auch sein Lied „Hosianna, Davids Sohne“ (EG 536) enthalten ist. 1658 wurden er und andere Liederdichter in einem Wettbewerb vor die Aufgabe gestellt, über die letzten Worte des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. ein Lied zu dichten. Mit dem Lied „Meinen Jesum laß ich nicht“ (EG 402) gewann er diesen Wettbewerb. Es sollte auch nach seinem Tod sein bekanntestes Lied werden, weil am Beginn jeder Strophe ein Wort des Titels steht.
Noch auf dem Sterbebett diktierte er für seine Schüler eine Versübung „Eines gelehrten Mannes letzte Rede aus seinem Grabe“. Ein Schlaganfall setzte seinem Leben ein Ende „in eben der Viertelstunde, da die Schulglocke die Lehrer ins Auditorium rief“.

Die drei Lieder Keimanns, die in unserem Gesangbuch stehen, werden in den nächsten Wochen in unseren Gottesdiensten gesungen werden. Am 4. Advent singe wir sein Adventslied, am 1. Weihnachtstag sein Weihnachtslied und schließlich am 15. Januar, zwei Tage nach seinem 350. Todestag sein Lied „Meinen Jesum laß ich nicht“. In diesem Gottesdienst werden die sechs Strophen des Liedes erklärt und der Reihe nach gesungen werden. Es ist zu hoffen, dass dadurch manche Gemeindeglieder neue Freude am Singen und Beten dieses Liedes bekommen Bibelworte, die zur Botschaft dieses Liedes hinführen, sind 1. Mose 32, 27 und Markus 10,47.

   Herrnhuter Losung